Projekt: "LA21-Modell für Klein- und Mittelstädte"
Im Mittelpunkt des Projektes stehen deshalb klein- und mittelstädtisch geprägte Gemeinden im ländlichen Raum mit Zentrale-Orte-Funktion. Das Projekt wird unter Federführung des BMWF in Zusammenarbeit mit den Bundesländern Oberösterreich und Steiermark durchgeführt. Die wissenschaftlichen Beiträge der Länder übernahmen die Universität Linz bzw. die Technische Universität Graz.
Ziel des Projekts ist die Darstellung, erfolgreich gestarteter und gestalteter LA21-Prozesse im klein- und mittelstädtischen Bereich. Weiters ist es wichtig zu wissen, wie bereits laufende Prozesse beständig in Gang gehalten werden können. Dabei ist von zentraler Bedeutung, welche spezifischen LA21-Themen und Entwicklungsfragen in größeren Gemeinden bzw. Städten im Mittelpunkt stehen und welche Strukturen bzw. Instrumente zur Steuerung der Umsetzung benötigt werden (z.B. Belebung städtischer Zentren, Einbeziehung der Jugend, Integration, Gewinnung von Mitwirkenden und deren Motivation, Information und Kommunikation).
Im Projekt „LA21-Modell für Klein- und Mittelstädte" ist das Hauptaugenmerk nicht nur auf die Ergebnisse und den Erfolg dieser Bürgerbeteiligungsprozesse, vor allem auch auf die Entstehungsbedingungen von Erfolgen und Misserfolgen gerichtet. Diese Ergebnisse können in laufende und zukünftige Prozesse einfließen. Die neuen Erkenntnisse für die Gestaltung von LA21-Prozessen sind in der Folge auch für andere Gemeindetypen anwendbar. Es stehen Maßnahmen und Tools für verschiedene Phasen und Situationen im Agendaverlauf zur Verfügung. Dazu wurde ein „Werkzeugkasten" erstellt, der nach Aufgabenstellungen geordnet ist und es den LA21-Städten ermöglicht, gezielt nach möglichen Vorgehensweisen im LA21-Prozess zu suchen. Beteiligungsmethoden wurden gesammelt und Hemmnisse und Chancen aufgezeigt.
Wiki zur Lokalen Agenda 21 in Städten







